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Media Monday #216

Diese Woche irgendwie etwas verbittert, aber passt zu einem düsteren Montag im verregneten Hamburg! Here goes:

1. Kein Anspruch, kein Niveau, kein gar nix; trotzdem finde ich jaNö! Kein gar nix bleibt kein gar nix!

2. 2001 ist einer dieser zeitlosen Klassiker, schließlich klaut immer noch jeder zweite Sci-Fi Streifen von Kubriks Weltraumepos.

3. Aus der Figur des Superhelden könnte man eigentlich viel mehr machen (wie ich finde), denn schließlich ist sie mächtig, im Kern gutmütig, bad-ass und kann coole Sprüche klopfen. Was ein Potential, bitte mehr Spin-Offs… Ne, aber mal im Ernst: Ein Haneke-Drama um einen Superhelden wär doch mal was!

4. Inherent Vice konnte meine Erwartungen leider überhaupt nicht erfüllen, weil ich feststellen musste, dass Pynchons wirre und nihilistische Narrativen in Filmform doch sehr viel anstrengender zu verfolgen sind, als man sie in Textform genießen kann.

5. Aus einem Animations- einen Realfilm zu machen oder anders herum ist sinnlos. Denkt euch bitte originelle Ideen aus und filmt sie in dem Format, das dafür am besten geeignet ist.

6. Marc-Uwe Kling schreibt eigentlich durchweg großartige Bücher, wenn man sich seine unterhaltsamen und cleveren Kurzgeschichten gut dosiert zu Gemüte führt und somit der Peotry-Slamesken Ironie nicht zu schnell überdrüssig wird.

7. Zuletzt habe ich Lianna La Havas neues Album Blood gehört und das war wundervoll, weil es eine abwechslungsreiche aber stimmige Mischung aus Soul-Jazz, Funk und Alternativ Pop/Rock darstellt und La Havas Stimme so sanft runtergeht wie Milch mit Honig.

Eine schöne Woche wünscht euch,

Johannes <3

2 Kommentare

  1. jacker sagt:

    Ach was verbittert – realistisch nennt man das 😉

    1. Johannes sagt:

      Das sagst du doch nur, weil du bei der Antwort auf Frage 5 selbst so gereizt reagiert hast! 😛 (http://jackers2cents.de/?p=8675)

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