Sendung,
85 MIN

#21: Steve Jobs / Ich und Earl und das Mädchen

November 25, 2015


Inhalt

Hello (again). Wir präsentieren Euch heute einen Podcast, der die Welt verändern wird. Ich bin stolz, sagen zu können, dass dies der beste Podcast ist, den wir hier bei Longtake je entworfen haben. Dieser Podcast ist präziser und eloquenter als alles bisher dagewesene. Unser neues Feature zu STEVE JOBS informiert unsere User und bietet eine Vielzahl der modernsten Perspektiven. Und schaut euch an, wie dünn dieser Podcast ist. Wir haben all das unnötige Fett rigoros geschnitten, um dem User die bestmögliche Experience zu bieten. Jetzt ist der Podcast mehr als eine Stunde kürzer als sein Vorgängermodell! Und ach, da wäre ja noch one more thing: Für alle User, die sich diesen Podcast laden, fügen wir unsere Diskussion zu ME AND EARL AND THE DYING GIRL gratis hinzu!

Für Feedback oder Fragen schreibt eine Mail an feedback@longtake.de. Wir freuen uns sehr über jegliches Feedback via Mail, Kommentarfunktion oder Facebook und Twitter (@longtakede) und auch über jegliche andersartige Unterstützung, vielen Dank für’s Zuhören!

An den Mikrofonen:
Johannes (@joukoda)
Lucas B. (@Kinomensch)
Lukas M. (@cinedrifter)

(Ausschnitte aus den Filmen unterliegen dem Copyright des entsprechenden Filmverleihs und werden aus rein journalistischer Intention unkommerziell genutzt.)

Shownotes
  • 0:00

    Begrüßung

  • 2:12

    Filmdiskussion: Steve Jobs

  • 51:07

    Filmdiskussion: Ich und Earl und das Mädchen

  • 1:21:22

    Verabschiedung + Filme der nächsten Woche

3 Kommentare

  1. PandaVegetto sagt:

    Und ich dachte, ihr sprecht auch ausführlich über die Andy-Andy-Problematik! ^^
    Da es mich bei Biopics oft stört, wenn sie so zwanghaft chronologisch sind und viele Zeitsprünge haben, fand ich Danny Boyles Inszenierung sehr angenehm. Ich war auch etwas froh, dass Seth Rogen als Wozniak so wenig Screentime hatte. Steve Jobs würde ich 4/5 geben.

    Ich gucke gerne gute Coming-of-Age-Filme und im letzten Jahr habe ich glaube ich nur Kings of Summer und The Fault in our Stars gekuckt. Und der Vergleich der beiden Krebsfilme bietet sich ja an, dort fand ich die Welt extrem künstlich mit den perfekten Figuren und den vielen kitschigen Indiesongs.
    Mich haben die „Schablonenfiguren“ bei Me, Earl and the Dying Girl überhaupt nicht gestört, ich fand gerade Greg sehr sympathisch mit seiner übertriebenden Ansicht auf die Welt und seiner vielleicht unrealistischen Filmbegeisterung. Die Filmparodien haben sich bei mir auch nicht abgenutzt. Bis auf die Stop-Motion-Sequenzen hat mich der Film sehr gut unterhalten und das letzte Drittel hat mich emotional extrem gepackt. Vielleicht war ich da einfach zu leichtgläubig, aber wenn mich ein Film quasi aus dem Nichts so berührt, kann ich ihn danach kaum objektiv bewerten. Es war für mich auch nicht die angesprochene „aufgezwungen“ Emotionalität. In The Fault in our Stars hat man u.a. die Krankenhausszene mit der Mutter, wo es der Film mit der Brechstange versucht.
    Auch die Kameraarbeit von Alfonso Gomez-Rejon steht bei mir auf der Pro Seite. Mir kam allerdings auch nie die Idee, dass es störend ist, wenn man eventuell einen anderen Regisseur zu imitieren versucht.
    Als Fangirl würde ich dem Film also 4,5/5 geben.

    1. PandaVegetto sagt:

      Ach ja, zu Itunes US wollte ich auch noch etwas schreiben.
      Wenn etwas online verfügbar ist und die Termine für den Kinostart nicht zeitgleich sind, nutze ich auch andere Marktplätze. Sonst müsste ich ja immer noch auf Mistress America warten!

    2. Johannes sagt:

      Genau wie dich, hat mich „ME AND EARL…“ berührt. Ich habe es im Podcast kurz einmal angerissen: Können Emotionen billig erkauft sein? Objektiv wahrscheinlich schon aber wenn ja: Macht es einen Unterschied, wenn sie trotzdem funktionieren? Aus meiner persönlichen Erfahrung erreicht mich ein Film nicht, wenn ich seine offensichtlichen Manipulationsversuche durchschaue und empfinde dementsprechend auch keine Emotionen. Im Umkehrschluss wird der Wert von meinen empfundenen Emotionen aber nicht gemindert, nur weil die Methoden, mit denen sie erreicht wurden, objektiv vielleicht als manipulativ bezeichnet werden könnten – auf einer emotionalen Ebene ist der Film dann trotzdem 100% erfolgreich, und das kann ich an „ME AND EARL…“ durchaus wertschätzen.

      Zumal der Film auch durch seine sympathischen und klasse gespielten Charaktere überzeugt. Der Punkt, an dem mich der Film verliert, ist der, an dem ich darüber nachzudenken beginne, was mir diese Emotionen thematisch vermitteln sollen. Wir haben die inhaltlichen Widersprüche ja im Podcast besprochen. Ich kann aber verstehen, wenn sagt, dass man den Film auf einer rein emotionalen Ebene wunderbar genießen konnte.

      Ich denke, der fehlende Sinn hinter vielen Aspekten im Film ist der rote Faden unserer Kritik. Das kann man ebenfalls auf die Kameraarbeit übertragen. Aber auch hier: Ich kann es verstehen, wenn man sagt: Ich blende den analytischen Aspekt aus und genieße einfach die dynamische Bildgestaltung des Films, die anders und interessanter aussieht, als so viele andere, konventionellere Filme im Kino. Filme zu schauen ist ja sowieso eine sehr subjektive Angelegenheit, die von vielen persönlichen Rahmenbedingungen, Erfahrungen, Vorlieben, der Umwelt, etc. abhängt. Da kann es von Film zu Film, ja sogar von Szene zu Szene unterschiedlich sein, ob man sich eher emotional oder analytisch nähert. Oder beides.

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