Sendung,
93 MIN

#40: A War / Wild

April 25, 2016
MP3


Wir geraten über unsere Diskussion zu ‚A War‘ in eine fast kriegerische Auseinandersetzung und müssen konstatieren, dass der neue deutsche Film ‚Wild‘ nicht das beste Date-Movie aller Zeiten ist.

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An den Mikrofonen:
Johannes (@joukoda)
Lucas B. (@Kinomensch)
Lukas M. (@cinedrifter)

(Ausschnitte aus den Filmen unterliegen dem Copyright des entsprechenden Filmverleihs und werden aus rein journalistischer Intention unkommerziell genutzt.)

Show Notes
  • 0:00

    Begrüßung & iTunes Rezension

  • 4:40

    Filmdiskussion: A War

  • 53:08

    Filmdiskussion: Wild

  • 1:29:42

    Verabschiedung + Filme der nächsten Woche

5 Kommentare

  1. PandaVegetto sagt:

    Aaah, eine neue Website! Ich mochte die alte Version! Und wo sind die Kommentare unter den alten Podcastfolgen? :O

    A War hat mich vorher so semi-interessiert, ich habe nicht das Bedürfnis jeden Kriegsfilm zu gucken. Wild gar nicht, da deutscher Film. Zumindest A War würde sich nach dem Podcast wohl anbieten, um zu erfahren ob Lucas oder Johannes recht hat. ^^
    Gute Folge, Streit ist spannend, Dategeschichten unterhaltsam!

    1. Nochmal: „Wild“ ist wirklich empfehlenswert. Von diesem Dogma, gegenüber deutschen Filmen prinzipiell skeptisch zu sein, solltest du dich langsam lösen. Durch „Victoria“, „Der Nachtmahr“ und „Wild“ neige ich mittlerweile zu vorsichtigem Optimismus, dass die nächsten Jahre hierzulande interessant werden .

      Zur Seite: Ja, ich war auch erst ein wenig überrascht. Joko meinte aber, er arbeitet noch daran. Ich denke, im Endeffekt werden wieder alle Inhalte (inklusive der Kommentare) über die Seite verfügbar sein.

      1. PandaVegetto sagt:

        Deshalb höre ich auch den Podcast, da muss ich nicht selbst herausfinden, welche der gute deutsche Film ist. Grüße aus Fukushima ist es ja anscheinend nicht.
        Der Nachtmahr startet ja erst Ende Mai, Victoria habe ich im letztes Jahr natürlich im Kino gesehen.

  2. Kamil sagt:

    Tja, PandaVegetto – damit werden wir zwei wohl wieder gleich geschaltet 😉
    Aber im Ernst: mich hat die neue Seite jetzt doch etwas überrascht, zumal sie nicht mal mit einer Social-Media Ankündigung vorausgeschickt und auch im Podcast nicht weiter thematisiert wurde. Das Design wirkt auf jeden Fall professionell mit einem starken Fokus auf eure aktuellste Folge, im Moment muss ich mich aber noch zurecht finden, da ihr einiges in den gleichen Topf schmeißt (Filmkritiken und Kolumnen) und sehr viel altes ja gar nicht auffindbar ist – wenn dann nur umständlich über Soundcloud.

    Zur Folge selber: ganz starkes Ding! Hoch energetisch, glühende Argumente und eine Parade-Folge dafür, wie gut ihr als Team agiert. Lucas B. und Johannes mit zwei Positionen, die man sich schon in etwa hätte denken können (was ich als absolut positiv ansehe: ich finde es super, wenn Filmkritiker eine so klare Haltung entwickeln, dass man ihren Filmgeschmack langsam einordnen kann!) in einem hitzigen Schlagabtausch von Argumenten und Lukas M., der als der besonnene Diplomat öfter das Schlusswort hatte. Ich habe den Film nicht gesehen, deswegen kann ich da leider auch nicht konkreter in die Argumentation gehen, aber das meiste, was ihr beide gesagt habt, klang sinnvoll und nachvollziehbar.

    Ja, dieses Truffaut-Zitat verfolgt einen doch immer wieder. Insofern würde mich mal interessieren, ob ihr Anti-Kriegsfilme empfehlen könntet, die vielleicht wirklich im vollsten Umfang als solche gelten? Mir würden da lediglich ‚Komm und Sieh‘ und ‚Die letzten Glühwürmchen‘ einfallen – vielleicht noch Kubricks ‚Wege zum Ruhm‘.

    1. Truffauts Aussage ist ja eigentlich nur eine Kurzversion von Tim O’Briens faszinierender Geschichtensammlung „Was sie trugen“ über den Vietnamkrieg:

      „But in truth war is also beauty. For all its horror, you can’t help but gape at the awful majesty of combat. You stare out at tracer rounds unwinding through the dark like brilliant red ribbons. You crouch in ambush as a cool, impassive moon rises over the nighttime paddies. You admire the fluid symmetries of troops on the move, the harmonies of sound and shape and proportion, the great sheets of metal-fire streaming down from a gunship, the illumination rounds, the white phosphorus, the purply orange glow of napalm, the rocket’s red glare. It’s not pretty, exactly. It’s astonishing. It fills the eye. It commands you. You hate it, yes, but your eyes do not. Like a killer forest fire, like cancer under a microscope, any battle or bombing raid or artillery barrage has the aesthetic purity of absolute moral indifference – a powerful, implacable beauty – and a true war story will tell the truth about this, though the truth is ugly.”

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