Sendung,
85 MIN

#45: Money Monster / Der Nachtmahr (Gast: Wolfgang M. Schmitt)

Juni 01, 2016

Zusammen mit Gast Wolfgang M. Schmitt von der Filmanalyse diskutieren wir über die Kapitalismus- und Medienkritik in Jodie Fosters ‚Money Monster‘. Außerdem therapieren wir unsere mannigfaltigen Psychosen durch den deutschen Genre-Film ‚Der Nachtmahr‘. Spoilerwarnung.

Mehr von Wolfgang M. Schmitt findet man hier:
Die Filmanalyse auf Youtube
Wolfgang auf Twitter (@SchmittJunior)

Sonst noch an den Mikrofonen:
Johannes (@joukoda)
Lucas B. (@Kinomensch)

Johann Heinrich Füsslis "Der Nachtmahr" aus dem Jahr 1782.

Johann Heinrich Füsslis „Der Nachtmahr“ aus dem Jahr 1782.

Für Feedback oder Fragen schreibt eine Mail an feedback@longtake.de. Wir freuen uns sehr über jegliches Feedback via Mail, Kommentarfunktion oder Facebook und Twitter (@longtakede) und auch über jegliche andersartige Unterstützung, vielen Dank fürs Zuhören!

(Ausschnitte aus den Filmen unterliegen dem Copyright des entsprechenden Filmverleihs und werden aus rein journalistischer Intention unkommerziell genutzt.)

Shownotes
  • 0:00

    Begrüßung + Vorstellung: Wolfgang M. Schmitt von der Filmanalyse

  • 3:22

    Filmdiskussion: Money Monster (Spoilertalk)

  • 41:00

    Filmdiskussion: Der Nachtmahr (leichter Spoilertalk)

  • 1:22:06

    Verabschiedung + Filme der nächsten Woche + Social Media

5 Kommentare

  1. Kamil sagt:

    Der bürgerliche Name des Regisseurs lautet Achim Bornhak – ich warte dann also sehnsüchtig auf meinen Preis 😉

    Schöne Folge! War gespannt, was ihr zum Nachtmahr zu sagen habt und tatsächlich deckt sich das doch stark mit meinen eigenen Eindrücken. Auch wenn er sich in seiner Rohheit und Grobschlächtigkeit nicht immer rund angefühlt hat, war ich doch froh, dass der Film sich immerhin etwas getraut hat und mit seinem wilden Genre-Mix etwas präsentiert, was sich auf seine Weise doch frisch anfühlt.
    Mir gefiel, dass wir hier keine klaren Ursachen für das plötzliche Auftauchen dieses Wesens geliefert bekommen haben – es könnten die Folgen der Drogen, des Leistungsdrucks, der Versuch eines Ausbruch aus dem Elternhaus sein oder etwas völlig anderes und multikausales. Insgesamt fühlte (und „fühlte“ ist bei diesem doch recht taktilem Kinoerlebnis sicherlich angebracht) sich der Film nach einem Drama für den Kampf mit psychischen Erkrankungen und der eigenen Akzeptanz an. Ein Kampf, bei dem man sich entweder gegen seine Erkrankung stellen kann oder mit ihr zusammenarbeit. Ein Kampf für das Sichtbar-Werden, denn eines steht fest: wir alle könnten unserem Umfeld den eigenen Ballast viel eindringlicher begreiflich machen, wenn auch wir eine missgestaltete Kreatur unterm Arm tragen würden.
    Probleme hatte ich vor allem aber auch mit der Karikatur-haften Figurendarstellung. Als Antonia den Mut aufbringt, ihrer Mutter zu erzählen, was sie beschäftigt und diese nur in Tränen ausbricht mit den Worten „Ich finde es so doof, dass du mich jetzt anlügst“ ist mein Augenrollen wohl noch drei Plätze weiter akustisch hörbar gewesen. Die Quintessenz der Szene hätte die gleiche sein können, ohne dass die Charaktere hier wie stumpfe Puppen klingen müssten.

    Aber gut, ich meine, wir hatten jetzt Victoria, diesen Film, ich persönlich freue mich auch sehr auf Toni Erdmann… also mich hat diese Entwicklung in Bezug auf das deutsche Kino definitiv versöhnlicher gestimmt.

    Und noch ein Kommentar zu eurem Gast: sehr lustig, auch ich habe den Film im besagten Programmkino in Köln – dem Off Broadway – gesehen. Die Welt ist klein! 😀

    1. Für den Preis musst du dich an Johannes wenden. Er schuldet auch mir noch einen Wetteinsatz!

      Deine Ausführungen zum Film klingen sehr einleuchtend. Bei diesen sehr zugespitzten Eltern-Figuren bin ich mir noch etwas unsicher. Zumindest in der ersten Szene mit ihnen (als Tina beim Sex hereinplatzt) fand ich die Mischung aus Unverständnis und Widerwillen noch recht nachvollziehbar und sogar unterhaltsam. Leider wiederholt der Film diese immer gleichen Sequenzen einfach viel zu oft.

      Zum letzten Punkt: So viele verschiedene Kinos in Deutschland haben den Film ja nicht gezeigt. Die Welt ist groß, nur die Zahl der Kinobetreiber mit einem Mindestmaß an Mut ist allzu klein.

  2. RobertOnline sagt:

    Die Kontroverse ist vermutlich das überflüssigste Konzept das die Spezies Mensch jemals mit sich gebracht hat.

    1. Eine sehr kontroverse Aussage.

  3. PandaVegetto sagt:

    Uh, der prominente Gast ist ja wirklich eine Überraschung. Leider läuft Der Nachtmahr bei mir nicht und das Gespräch über Money Monster habe ich erst einmal übersprungen. Den wollte ich auf jeden Fall noch sehen, aber dank dem komischen Trailer habe ich das Gefühl den gesamten Handlungsverlauf schon zu kennen.

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