Sendung,
100 MIN

#47: Green Room / Vor der Morgenröte / Warcraft

Juni 17, 2016

Wir brauchen nach unserer Diskussion zu ‚Green Room‘ auch erstmal eine entspannte Auszeit, schwärmen deshalb von der deutschen Biographie ‚Vor der Morgenröte‘ und dann wäre da noch ‚Warcraft‘.

Hier der erwähnte Link zur Warcraft Debatte:
A Gamer Defends ‚Warcraft‘

An den Mikrofonen:
Johannes (@joukoda)
Lucas B. (@Kinomensch)
Lukas M. (@cinedrifter)

Für Feedback oder Fragen schreibt eine Mail an feedback@longtake.de. Wir freuen uns sehr über jegliches Feedback via Mail, Kommentarfunktion oder Facebook und Twitter (@longtakede) und auch über jegliche andersartige Unterstützung, vielen Dank fürs Zuhören!

(Ausschnitte aus den Filmen unterliegen dem Copyright des entsprechenden Filmverleihs und werden aus rein journalistischer Intention unkommerziell genutzt.)

Shownotes
  • 0:00

    Begrüßung

  • 1:59

    Filmdiskussion: Green Room

  • 41:56

    Filmdiskussion: Vor der Morgenröte

  • 1:14:03

    Filmdiskussion: Warcraft

  • 1:35:40

    Verabschiedung + Filme der nächsten Woche + Social Media

3 Kommentare

  1. PandaVegetto sagt:

    Ich habe Green Room noch nicht gesehen, da höre ich die Diskussion dann demnächst nach.
    Vor der Morgenröte ist bei mir (noch) nicht gestartet, der Verleih sagt 18. August. Ich mag Josef Hader und der Podcast hat mein Interesse am Film geweckt.
    Warcraft ist mir egal und der Film interessiert mich überhaupt nicht. Dass Videospieler im Internet die grössten Assis sind, ist ja nichts Neues. Das viele relativ anspruchslos sind auch nicht.

    Bester Witz: „Das war Kauderwelsch.“ ^^

  2. Kamil sagt:

    Wie kann man solch einen Preis überhaupt noch toppen? Höchstens noch mit einem wöchentlichen Lucas B.-Recap aller EM-Spiele. Könnte nach der ‚Meryl Sreep-Watch‘ eine neue, heiße Rubrik von euch werden 😉 Danke dafür!

    Freut mich sehr, dass ihr Green Room noch besprochen habt – hat sich auf jeden Fall gelohnt, wo die Stimmung hier wirklich hin- und her wankte und Lukas M. genötigt war, seinen Standpunkt zu verteidigen. Ich muss sagen, den großen Ärger Jokos kann ich wenig nachvollziehen und würde mich in meiner Bewertung irgendwo zwischen Lukas M. und Lucas B. einfinden.
    Der Einsatz von Gewalt, bei dem niemand ein wirklicher Experte ist und sie deshalb plump und unbeholfen wirkt, ist im Kontext von anderen Gewalt-Filmen hier eine willkommene und vielleicht auch notwendige Abwechslung und daher gefiel mir auch das Spiel mit so manchen Genre-Konventionen – wo andere Protagonisten förmlich nach Waffen lechzen, um sich irgendwie zu verteidigen, will hier beispielsweise erstmal niemand zur Waffe greifen, wenn sich die Chance ergibt. Ich muss zugeben, ich habe mich von dem Film anfangs ziemlich einweben lassen. Die Charakterisierungen gefielen mir und gerade die Belagerungssequenz, in der die Band ständig damit hadert, überhaupt anzuerkennen, dass sie hier nicht einem Albtraum feststecken, sondern tatsächlich im Hier und Jetzt ohne einen Reset-Button, hat da ziemlichen Eindruck auf mich gemacht und wenn dann plötzlich mehrere Personen auf einmal sterben, war das für mich eben nicht Ausdruck dessen, dass der Film gerade zusammenbricht, sondern ehrlich schockierend.
    Deswegen muss ich gestehen, dass ich beispielsweise gar nicht wirklich die gesamten Nazi-Wellen und Strukturen hinterfragt habe, wie ihr euch offensichtlich hier sehr dran gestört haben. Gerade dass die Anführer am Anfang mit der Idee aufkommen, die Polizei in Hinblick auf die Messerstecherei zu täuschen, kam mir sogar ziemlich clever vor und hat mir für den Rest des Films Angst einjagen können, weil es zeigte, wie bereit die Mitglieder sind, sich für die Sache zu opfern, aber auch dass eben ein paar Leute mit Köpfchen am Hebel sitzen.
    Irgendwann ist der Film aber auch für mich etwas zusammengebrochen, als er in der zweiten Hälfte nicht mehr konsequent genug war und teilweise eben doch in das Muster zurückfiel, Gewalt in einigen bewusst „coolen“ Shots einzufangen und das hat mich aus dieser Thriller-Stimmung letztlich doch herausgerissen.
    Lucas B.s Lesart hinsichtlich der Simulation von Gewalt und Krieg fand ich extrem interessant! Man ist vermutlich nur dann in der Lage, sich vom instinktiven Verhalten zu lösen und im Einsatz von Gewalt möglichst effektiv, wenn man sich eben von der Situation genug distanzieren kann – beispielsweise indem man sie als Spiel begreift. Den Gedanken finde ich sehr gruselig.

    Zu ‚Vor der Morgenröte‘: Na seht mal, wie nützlich Sternewertungen sind! Da ich von diesem Film noch gar nichts gehört hatte und deswegen erstmal zu eurer ‚Warcraft‘-Diskussion springen wollte, habe ich noch euer Fazit mitbekommen und wurde bei solch hohen Wertungen und flammenden Worten natürlich sofort aufmerksam. Werde mir den Film voraussichtlich morgen anschauen und erst dann eure Diskussion anhören (und überprüfen, ob ich den Altersdurchschnitt im Programmkino etwas senken kann 😉 ).

    Was Warcraft angeht, so wird es vermutlich dieses Jahr nur wenig Filme geben, die mich noch weniger interessieren als dieser hier, aber zu eurer Frage, warum man hier die gleichen Einstellungen und die gleiche Ästhetik wählt, wie auch schon in den Spielen: die Leute wollen genau das und brauchen auch nicht mehr. Ich erinnere mich noch an eine flammende Diskussion, die ich mal mit jemanden über den Sinn und Zweck von Kino geführt hatte und er wollte hauptsächlich nur „Filme auf großen Leinwänden sehen und mit einem Sound, den man sich Zuhause nicht leisten kann“. Bedauerlich.

  3. PandaVegetto sagt:

    Das Überspringen der Green Room Diskussion hätte ich mir sparen können, ebenso den Film selbst. Mir hat der überhaupt nicht gefallen. Nach dem Waffentausch und der ersten Attacke auf Anton Yelchin kam nichts mehr Interessantes. Das Verhalten der Antagonisten war überhaupt nicht nachvollziehbar, die Dialoge schlecht und die kurzen Gewaltszenen langweilig. Von den Schauspielern hat mir Yelchin gefallen, Stewart war schwach, Poots belangslos. 1,5 Sterne.

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