Sendung,
87 MIN

#55: Captain Fantastic / Alles was kommt

August 24, 2016

Wir überlegen, der Zivilisation nach ‚Captain Fantastic‘ den Rücken zu kehren und lassen uns dann von Mia Hansen-Løve und Isabelle Huppert in ‚Alles was kommt‘ doch dazu überreden, optimistisch in die Zukunft zu blicken.

An den Mikrofonen:
Johannes (@joukoda)
Lucas B. (@Kinomensch)

Für Feedback oder Fragen schreibt eine Mail an feedback@longtake.de. Wir freuen uns sehr über jegliches Feedback via Mail, Kommentarfunktion oder Facebook und Twitter (@longtakede) und auch über jegliche andersartige Unterstützung, vielen Dank fürs Zuhören!

(Ausschnitte aus den Filmen unterliegen dem Copyright des entsprechenden Filmverleihs und werden aus rein journalistischer Intention unkommerziell genutzt.)

Shownotes
  • 0:00

    Begrüßung

  • 3:48

    Filmdiskussion: Captain Fantastic

  • 42:00

    Filmdiskussion: Alles was kommt (L’avenir)

  • 1:19:56

    Verabschiedung + Filme der nächsten Woche + Social Media

2 Kommentare

  1. PandaVegetto sagt:

    Ist „Longtake Boys EST 2015“ ein guter Name als Fangruppe? ^^
    Ich bin nicht auf dem Filmfest Hamburg, weil Hamburg ganz schön weit weg ist!
    Ich habe gerade nur Intro und Outro gehört, da ich beide Filme noch in den nächsten beiden Wochen gucken will.

    Die Unfassbaren 2 ist unfassbar dämlich und noch weniger unterhaltsam als der erste Teil. Aber The Shallows soll ja gut sein und ist bestimmt kein schlechte Wahl für den Podcast. Gegen Elliot, das Schmunzelmonster habe ich auch nichts.

  2. Kamil sagt:

    Euch einen Film zerreißen zu hören, macht mindestens genauso viel Spaß, wie wenn ihr einen Film euphorisiert besprecht! 😀 Und diese Folge hat sogar beides geboten!

    Da ich allerdings beide von euch besprochenen Filme noch nicht gesehen habe, versuche ich dieses Mal was anderes: einen Film zu kommentieren, der eventuell erst nächste Woche von euch behandelt werden könnte.
    Hier also meine kurz pointierte Meinung zu Arabian Nights:

    Wie schön und gekonnt der Film auch in Szene gesetzt wurde, so wenig konnte ich mit ihm etwas anfangen. Wo die verschachtelte Narrative einer leckeren Schichttorte wie ‚Grand Budapest Hotel‘ unheimlich viel über das Erzählen von Geschichten aussagen konnte, habe ich hier in den 2-3 Rahmenhandlungen überhaupt keinen Mehrwert gesehen. Außer vielleicht wie Geschichtenerzähler problematische Zeiten der Orientierungslosigkeit dafür nutzen können, um sie wieder in unterhaltsame Fantasien zu überführen? Will man uns hier aufzeigen, wie Eskapismus funktioniert? Ich weiß es nicht.
    Die Geschichten selber waren so klar als Allegorien für das derzeitige Europa zu sehen, das jeder Subtext zum Text wurde und ich persönlich gestehe jetzt ehrlich, dass ich viel zu wenig von der derzeitigen EU-Politik verstehe, als dass dort alles für mich Sinn gemacht hätte – das werdet ihr als in der Politikwissenschaft und Wirtschaft tätigen Menschen (so klang es zumindest an), sicherlich besser greifen können. Filme wie Toni Erdmann zeigen mittlerweile wie es meiner Meinung nach besser geht. Und deshalb blieb für mich leider eben doch nur der reine Unterhaltungswert der Geschichten, die mich aber weder in die eine oder andere Richtung irgendwie besonders bewegen konnten. Vielleicht bin ich einfach die falsche Zielgruppe gewesen. Schade drum, aber nach Teil 1 habe ich den Rest der Trilogie erstmal beiseite geschoben.

    So viel dazu: gerne würde ich aber noch mehr zum Filmfest Hamburg erfahren. Wie man da als normaler Zuschauer reinkommen kann, welche Tage sich dort vielleicht besonders lohnen (da ich aus der Ferne kommen würde, wären bei mir nur 1-2 Übernachtungen drin) etc.

Schreibe einen Kommentar

Nach oben scrollen