Sendung,
104 MIN

#59: Tschick / Entertainment (Gast: Mihaela Sartori)

September 21, 2016

Wir wagen uns mit Gast Mihaela und Fatih Akins neuem Roadmovie ‚Tschick‘ (nach dem Jugendroman von Wolfgang Herrndorf) auf eine holprige Fahrt durch unsere Pubertät und diskutieren über den Unterhaltungswert von Rick Alversons ‚Entertainment‘.

Mihaelas Podcast: Arbiträre Aggressionen findet ihr hier auf Soundcloud.

An den Mikrofonen:
Mihaela (@mihatory)
Johannes (@joukoda)
Lucas B. (@Kinomensch)
Lukas M. (@cinedrifter)

Für Feedback oder Fragen schreibt eine Mail an feedback@longtake.de. Wir freuen uns sehr über jegliches Feedback via Mail, Kommentarfunktion oder Facebook und Twitter (@longtakede) und auch über jegliche andersartige Unterstützung, vielen Dank fürs Zuhören!

(Ausschnitte aus den Filmen unterliegen dem Copyright des entsprechenden Filmverleihs und werden aus rein journalistischer Intention unkommerziell genutzt.)

Shownotes
  • 0:00

    Begrüßung + Hallo Mihaela! + Filmfest Hamburg

  • 3:00

    Filmdiskussion: Tschick

  • 59:09

    Hörermeinungen

  • 1:04:31

    Filmdiskussion: Entertainment

  • 1:38:22

    Verabschiedung + Filme der nächsten Woche + Social Media

2 Kommentare

  1. Kamil sagt:

    Tschick hatte ich vor Jahren zwar mal gelesen und auch gut in Erinnerung behalten (war für mich eine angenehme Urlaubslektüre auf Malle 😉 ), aber habe leider so gar kein Interesse, den auf die Leinwand gepinselt zu sehen .

    Ich muss aber auch noch einen Nachtrag zu ‚Maggie’s Plan‘ liefern, wobei es mir gar nicht wohl bekommt, dass dieser Film IMMER NOCH so viel Aufmerksamkeit erhält (einer meiner großen Enttäuschungen des Jahres), ABER: ich muss jetzt doch nochmal Julianne Moores skandinavischen Akzent verteidigen. Ich war zusammen mit einem Freund im Film drin, der Linguistik studiert und seine Expertise auch gerade im nordischen Bereich hat, und er war doch ziemlich erstaunt darüber, wie akkurat der Akzent auf ihn wirkte.
    Lustigerweise war für mich der mitunter interessanteste Aspekt des Films, dass Julianne Moores Charakter ihre Kinder offensichtlich zweisprachig erzogen hat, ohne dass dies groß expliziert weiter thematisiert wurde, aber der Familienkonstellation einiges an Substanz verleiht.
    Damit können wir diesen Film aber auch gerne endgültig zu Grabe tragen 😉

    Leider, leider werden wir uns in Hamburg wohl nicht sehen. Ganz abgesehen davon, dass ich noch mit mir ringe, ob ich dort hinfahren soll oder nicht, wird es am Ende aber definitiv nicht der Freitag sein :( Ihr werdet also vorerst wohl weiterhin ein mystischer Schatten in meinem Gehörgang bleiben.

  2. Judith sagt:

    Schade, dass eure Diskussion so sehr auf die Buch-Adaption fokussiert war. Ich hätte mir mehr Kritik am Film als Film gewünscht. Denn (auch) als solchen fand ich ihn einfach ganz furchtbar. Ihr spracht über die schönen, epischen Einstellungen – leider hat der Mut gefehlt, sie ein bisschen auszukosten. Alles blieb hektisch, die Schnitte zu schnell. Nur um einem Film Tempo zu geben, muss man ja nicht überhastet Szene an Szene reihen. So blieben die ‚besonderen‘ Einstellungen Abziehbilder, die bestimmt als Stills in einem Presseheft super aussehen und sich toll auf Instagram machen.
    Und doch noch 2 Sachen zur Adaption, aber mit Blick auf den Film: In der ersten Szene des Films, eine zentrale Situation die eigentlich am Ende der erzählten Geschichte stattfindet, vorweg zu nehmen, funktioniert meines Erachtens überhaupt nicht. Da sind die Medien Film und Buch einfach zu unterschiedlich – in literarischen Texten kann das kryptisch oder interessant sein, in Filmen wird damit (meistens) einfach nur ein Bild schon vorgegeben, auf das man dann im weiteren Verlauf warten kann. UND! DAS! VOICE-OVER! Kann mir irgendwer erklären, warum alle Welt denkt, dass starke (literarische!) Erzählerfiguren im Film UNBEDINGT in eine Stimme aus dem Off transfomiert werden müssen? Das ergibt einfach keinen Sinn. So wie Maiks Voice-Over in Tschick auch keinen Sinn ergeben hat und meistens einfach nur nervig war.

    So long. Salut! :)

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