Sendung,
98 MIN

#62: Antichrist / Audition

Oktober 31, 2016

An Halloween verkleiden wir uns dieses Jahr als seriöse Filmkritiker und sprechen über zwei schockierend gruselige Filme. Es gibt Süßes und Saures zu dem provokativen ‚Antichrist‘ von Lars von Trier sowie von Takashi Miike und seinem Psychothriller ‚Audition‘ auch die Warnung an alle Tinder-Nutzer, niemals voreilig zu swipen. Kiri kiri.

An den Mikrofonen:
Johannes (@joukoda)
Lucas B. (@Kinomensch)
Lukas M. (@cinedrifter)

Für Feedback oder Fragen schreibt eine Mail an feedback@longtake.de. Wir freuen uns sehr über jegliches Feedback via Mail, Kommentarfunktion oder Facebook und Twitter (@longtakede) und auch über jegliche andersartige Unterstützung, vielen Dank fürs Zuhören!

(Ausschnitte aus den Filmen unterliegen dem Copyright des entsprechenden Filmverleihs und werden aus rein journalistischer Intention unkommerziell genutzt.)

Shownotes
  • 0:00

    Begrüßung

  • 1:42

    Filmdiskussion: Antichrist

  • 44:46

    Filmdiskussion: Audition

  • 1:34:30

    Verabschiedung + Filme der nächsten Woche + Social Media

2 Kommentare

  1. Kamil sagt:

    Zu Audition habe ich eine kleine Anekdote:
    meine Eltern besitzen in Polen ein kleines Häuschen auf dem Lande – eines von denen, wo man noch selbst Holz hacken muss, damit es einem warm wird. Um einem herum bloß Feld, wo ab und zu ein Rehkitz vorbeischaut, sonst relative Einöde. Ich habe dort mal völlig alleine Urlaub gemacht, es war nachts und es hat gestürmt, was zur Folge hatte, dass der Wind von unten an das Innere der Kellertür gepocht hat und man das Gefühl hatte, das permanent jemand von unten an die Kellertür geklopft hatte.
    Nun, in dieser perfekten Atmosphäre habe ich mir ‚Audition‘ reingezogen und was soll ich sagen: ich bin ziemlich unbeeindruckt geblieben. Nichts hat mich daran gegruselt – und das unter diesen perfekten Voraussetzungen….

    Und dann hat ein Horrorfilm schon recht schnell bei mir verloren. Von einem Genrefilm erwarte ich in erster Linie Gänsehaut, Horror, Auslöser für persönliche Angstzustände und wenn das ein Film in mir nicht auslösen kann, kann ich zwar immer noch sein Handwerk dahinter schätzen, aber ich würde ihn niemals mehr so hoch bewerten können wie ein Film, der mich das Fürchten gelehrt hat.

    1. Johannes sagt:

      Wäre vielleicht das bessere Setting für Antichrist gewesen! Aber von mir bekommst du Zustimmung: Selbst für mich als Sissy war der Film definitiv keine verängstigende Erfahrung.

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