Sendung,
53 MIN

#74: Nocturnal Animals

Januar 16, 2017

Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht? Ob das auf Tom Fords ‚Nocturnal Animals‘ zutrifft und welche Rachephantasien Johannes und Lucas füreinander hegen, erfahrt ihr in unserer ersten Folge nach der Winterpause.

Für Feedback oder Fragen schreibt eine Mail an feedback@longtake.de. Wir freuen uns sehr über jegliches Feedback via Mail, Kommentarfunktion oder Facebook und Twitter (@longtakede) und auch über jegliche andersartige Unterstützung, vielen Dank fürs Zuhören!

An den Mikrofonen:
Lucas B. (@kinomensch)
Johannes (@joukoda)

(Ausschnitte aus den Filmen unterliegen dem Copyright des entsprechenden Filmverleihs und werden aus rein journalistischer Intention unkommerziell genutzt.)

Shownotes
  • 0:36

    Begrüßung + Update: Jahresrückblick

  • 3:24

    Filmdiskussion: Nocturnal Animals

  • 27:24

    Spoiler: Nocturnal Animals

  • 45:09

    Fazit: Nocturnal Animals

  • 48:40

    Verabschiedung + Film der nächsten Folge + Social Media

4 Kommentare

  1. Marius sagt:

    Frohes Neues! Schön, dass ihr wieder am Start seid, hoffentlich auch bald wieder in Vollbesetzung. Es kommen gerade einige vielversprechende Filme raus. Ich bin gespannt, welche ihr besprecht.

    1. Marius sagt:

      Der Film war für mich sicher nicht einer der besten des Jahres, aber schlecht fand ich ihn auch nicht und gemessen an meinen Erwartungen war ich enttäuscht, da mir A Single Man damals extrem gut gefallen hat. Jedenfalls ein Film mit Interpretationsspielraum über den man offensichtlich viel diskutieren kann. Für mich ein Argument, dass er doch einiges richtig macht.

      Die Romanstory ist 08/15 und dadurch dass diese schrecklichen Dinge nicht wirklich passiert sind, habe ich das Geschehen recht teilnahmslos verfolgt. Die Story um Amy Adams hat mich allerdings berührt. Sie überschätzt ihre Stärke und ihre Freiheit und trifft am Ende eine fatale Entscheidung, um ihren Status Quo zu erhalten. Das Ende ließ mich melancholisch und nachdenklich zurück. Was will man mehr?

  2. Pascal sagt:

    Sehr interessante Diskussion, bin aber tendenziell eher auf der Seite von Lucas, denn ich fand den Film zwar unterhaltsam und mochte auch die darstellerischen Leistungen aller Schauspieler, jedoch ist Tom Ford meiner Meinung nach wirklich ein schlechter Regisseur, der kein sonderliches Gespür dafür hat im richtigen Moment auch mal ambivalente Momente zu erzeugen.
    Das Drehbuch ist extrem schwach, einzig und allein die Thrillergeschichte funktioniert hier für mich. Ein großes Problem des Films ist auch, dass er sehr simpel zu deuten ist und keine moralischen Grauzonen entstehen. Das Ende ist dafür sinnbildlich, da es nur den Erfolg der Rache von Jake Gyllenhall abfeiert.
    Als Zuschauer saß ich daher emotional sehr wenig investiert im Kino. Und der Handlungsstrang von Amy Adams, in dem sie permanent einfach nur apathisch durch die Gegend schaut ist wirklich unerträglich.
    Fazit: halbwegs unterhaltsamer Film, aber auf allen anderen Ebenen versagt der Film für mich schon ziemlich.

    1. Marius sagt:

      Schöner Beitrag Pascal und interessant, dass bei dir die Thrillergeschichte als einziges funktioniert hat, während es bei mir genau anders herum war. Tom Ford hat meiner Meinung nach mit A Single Man gezeigt, dass er ein guter Regisseur sein kann. Vielleicht ist es auch das Drehbuch, dass keine Ambivalenzen zulässt.

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